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Einladung nach Bad Boll: Frauenwohnen im Dialog
Die Evangelische Akademie Bad Boll widmete am 20. März eine Tagung dem Thema „Frauenwohnen. Gestern. Heute. Morgen.“ – Und wir durften als Panelgast dabei sein.
Rund 40 Interessierte aus Wohnungspolitik, Kommunalverwaltung, Sozialer Arbeit und Wohnungswirtschaft diskutierten über Gemeinschaft, Autonomie und neue Wohnperspektiven für Frauen. – Der Funke sprang vom Podium sofort auf die Reihen der Tagungsteilnehmenden über. Wohnen ist „langatmig“ – in bestehenden Strukturen stecken Jahrzehnte patriarchaler Muster. Es darf deshalb viel lauter werden für politische, ökonomische und sozial-kulturelle Belange rund ums Frauenwohnen, insbesondere im sozialen Wohnungsbau.
Am Nachmittag lag der Fokus auf der gelebten Praxis. In dieser Runde war die Beginenstiftung eingeladen, gemeinsam mit erfahrenen Akteurinnen aus München Einblicke in konkrete Modelle und Projekte zu geben. Wir haben unsere langjährigen Erfahrungen aus über zwei Jahrzehnten Stiftungsarbeit geteilt: von Beginenhäusern in Tübingen über Blaubeuren bis hin zum „Tübinger Modell“ für die Finanzierung gemeinschaftlichen Frauenwohnens.
Was bleibt: wertvolle Kontakte – und die Gewissheit, dass, was Frauen beim Wohnen nützt, der ganzen Gesellschaft zugutekommt. |